So rechnest du die Teichfolie aus
Die Folie muss nicht nur den Boden bedecken, sondern auch die Wände hinunter und wieder hinauf reichen, plus einen Rand, den du später mit Steinen oder Erde abdeckst. Die Formel lautet:
Folienlänge = Teichlänge + 2 × Tiefe + 2 × Rand
Folienbreite = Teichbreite + 2 × Tiefe + 2 × Rand
Beispiel: Ein Teich mit 6 × 4 m und 1,5 m Tiefe braucht bei 30 cm Rand rundum eine Folie von 9,60 × 7,60 m. Stufen und Pflanzzonen musst du nicht extra rechnen, weil die Formel mit der tiefsten Stelle rechnet. Teichfolie gibt es in Standardbreiten, du rundest also auf die nächste lieferbare Größe auf.
Wie viel Wasser passt in den Teich?
Ein Gartenteich ist kein Kasten, deshalb ist Länge mal Breite mal Tiefe zu viel. Der Rechner nimmt einen Formfaktor: Bei einem Teich mit Stufen und Pflanzzonen sind etwa 60 % dieses Kastenvolumens ein guter Schätzwert. Genau weißt du es erst beim Befüllen: Schreib vorher den Stand der Wasseruhr auf.
Die richtige Pumpe
Für einen Teich mit Fischen gilt als Richtwert: Die Pumpe sollte den gesamten Teichinhalt mindestens einmal alle zwei Stunden umwälzen. Bei einem dichten Fischbesatz oder bei Koi brauchst du deutlich mehr Leistung. Achte beim Kauf darauf, dass die Angabe auf der Packung ohne Förderhöhe gemessen ist. Jeder Meter Höhe, zum Beispiel bis zu einem Bachlauf, und jeder Meter Schlauch kostet Leistung. Kauf deshalb lieber eine Nummer größer.
Ein naturnaher Teich ohne Fische und mit vielen Pflanzen kommt oft mit einer kleinen Pumpe oder ganz ohne aus, weil die Pflanzen das Wasser selbst klar halten.
Tiefe und Zonen
- Sumpfzone: 0 bis 20 cm tief, für Sumpfpflanzen am Ufer.
- Flachwasserzone: etwa 20 bis 50 cm, für viele Blühpflanzen.
- Tiefwasserzone: ab etwa 80 cm. Wenn Fische im Teich überwintern sollen, brauchen sie eine Stelle, die nicht durchfriert. Dafür plant man meist mindestens 80 cm bis 1 m Tiefe ein.