Der richtige Aufbau
Eine gepflasterte Fläche besteht von unten nach oben aus drei Schichten:
- Tragschicht aus Schotter. Sie trägt die Last und lässt Wasser ablaufen. Für eine Terrasse rechnet man mit etwa 30 cm, für einen reinen Fußweg reicht weniger, für eine Einfahrt brauchst du mehr. Der Schotter wird in Lagen eingebaut und jeweils mit der Rüttelplatte verdichtet.
- Bettung aus Splitt. Etwa 3 bis 5 cm, sauber abgezogen. In diese Schicht werden die Steine gesetzt.
- Pflaster oder Platten, mit einer Fuge von 3 bis 5 mm. Am Ende wird Fugenmaterial eingekehrt und die Fläche noch einmal abgerüttelt, bei Platten mit einer Gummimatte unter der Rüttelplatte.
Wie tief du ausheben musst, ergibt sich aus der Summe: Steinhöhe plus Splittbett plus Tragschicht. Der Rechner zeigt dir den Wert an.
Gefälle nicht vergessen: Plane 1 bis 2 % Gefälle weg vom Haus ein, also 1 bis 2 cm pro Meter. Das gehört schon in den Unterbau, nicht erst in die Splittschicht.
Wie viele Steine pro m²?
Der Rechner rechnet aus dem Steinformat plus Fuge. Bei vielen Pflastersteinen steht die Stückzahl pro m² auch direkt auf der Palette oder im Datenblatt, dieser Wert ist dann genauer. Plane immer etwas Verschnitt ein: rund 5 % bei einfachen Rechteck-Verbänden, rund 10 % bei Diagonal- oder Fischgrätmustern und bei Flächen mit vielen Ecken. Ein paar Steine Reserve sind auch später praktisch, wenn mal einer bricht.
Schotter und Splitt bestellen
Ab etwa 3 m³ lohnt sich meist die lose Lieferung per LKW. Für kleine Mengen gibt es Big Bags. Achte auf die Körnung: Für die Tragschicht nimmt man meist ein Schotter-Gemisch wie 0/32 oder 0/45, für das Splittbett Splitt 2/5 oder 0/5. Rechne beim Bestellen nicht nur in Kubikmetern, sondern frag nach dem Preis pro Tonne. Den Wert in Tonnen gibt dir der Rechner gleich mit.